Geschichte(n), die niemand braucht! (3)

 

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Luftgewehrschießen als militärische Übung

Kehren wir mit einem kleinen Umweg über die Erlaubnisscheine zu den Flugbüchern zurück.

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So hat er ausgesehen, der S1, DIE LIZENZ genannt. Die 2. Umschlagseite hatte ein Tasche für den BERECHTIGUNGSSCHEIN ZUR ERLAUBNIS FÜR LUFTFAHRTPERSONAL: Auf der Rückseite dieser Pappkarte konnten die Flugleiter Eintragungen von Verstößen gegen die Segelflugbetriebsordnung und später gegen alle möglichen Ordnungen, Durchführungsbestimmungen etc. Vornehmen und mit kleinen Stempelchen abstempeln. Darum wurde das Stück Pappe Stempelkarte genannt. Waren alle vorgesehenen Zeilen bestempelt, war es aus mit dem Fliegen.

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Die DDR war der „zweite“ Deutsche Staat. Sie strebte zeit ihres Lebens nach internationaler Anerkennung. Dass die „Repube“ (liebevoller für DDR) Mitglied der ICAO wurde, war sicherlich dem großen Bruder, der Sowjetunion, zu verdanken. Die UdSSR besaß ein Sechstel der Landmasse der Erde. Sie war auf die Luftfahrt angewiesen, administrativ, wirtschaftlich, militärisch. Daraus entstand das Luftverkehrsaufkommen Nr. 2 der Welt. Gewichtet wurden die Stimmen in der ICAO danach. Also bekam die kleine DDR eigene Kenner: DM für zivile und Y4 für militärische Luftfahrzeuge.
Fliegen durfte man trotzdem nur auf seinem Heimatflugplatz. Bei einem Streckenflug war das etwas anderes: man war mit dem Flugzeug gekommen, also hatte einen irgendjemand starten lassen und die Verantwortung übernommen. Es durfte also auch auf einem anderen Platz gelandet und nach Erteilung der Starterlaubnis auch wieder gestartet werden. Wollte man jedoch ohne mit dem Flugzeug dazusein irgendwo starten, mussten unzählige Anträge über das wie und warum ausfüllen. Selber fliegen im Ausland war grundsätzlich verboten.
Die Richtlinien der ICAO – also nur Makulatur !
Eintragungskarte für Erziehungsmaßnamen heißt die damals übliche „Stempelkarte“. Es steht drauf was damit gemeint ist.
Zu erziehen gab es viel, denn der Luftraum für den Segelflug bestand nur aus 10 km breiten Korridoren zwischen den Flugplätzen von Grund bis 2150 Meter STD. Nicht immer hat sich die Thermik an die Standardflugstrecken gehalten, wir auch nicht. Musste man außenlanden, hat jeder zuerst nachgemessen, ob das Flugzeug innerhalb der Korridors steht. Wenn nicht, hat man einen Bauern mit Pferd oder Traktor angeheuert und den Vogel dahin gezogen, wo er stehen durfte, sonst Stempel auf Karte.

Außenlandung in Tissa, Rückschlepp in den Segelflugkorridor mit Pony
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Außenlandung im Saaletal

Warum waren die Mächtigen der DDR eigentlich alle so alt? Sie hatten alle Leichen im Keller, haben niemanden mehr getraut und ließen alle bespitzeln… eine andere Geschichte.

Für uns heute ist diese Frage wesentlich interessanter:

Wie wurden die so alt?

Interessantes Thema, wenn man selber heftig auf die 60 zugeht. Zum Glück kenne ich ein paar gute Ärzte, die mir überhelfen. Einer kennt sogar die Geheimrezepte…

Ich nehme Vitamin D3 in hohen Dosen: Hier nachlesen!

Nochwas war anders im Osten: der Weizen. Er enthielt Eiweise, an die sich der Mensch nach ein paar tausend Jahren gewöhnt hatte. Heute ist der Weizen perfekt angepasst an die Bedürfnisse der Produzenten und der Verarbeiter und enthält andere Eiweise, die ihn zu einer profitableren Pflanze machen.
Schade, denn ich vertage unseren Weizen nicht mehr!

Wenn´s euch auch so geht: Hier Nachlesen!

 

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